1273 - 1431 1278

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So wurde am 26. August 1278 bei Dürnkrut auf dem Marchfeld in Südmähren die Grundlage für das “Haus Österreich” gelegt. Böhmen und Mähren wurden zwar dem Sohn Ottokars belassen, doch verheiratete ihn Rudolf mit einer seiner Töchter, um einen Erbanspruch zu haben. Kärnten und Krain bekam Graf Meinhard von Görz und Tirol für seine Hilfe. Er war gerade dabei, den Bischöfen von Brixen und Trient die Täler von Inn, Eisack und Etsch abzujagen, die in Krieg und Frieden eminent wichtig waren. Auch zwischen Habsburg und Tirol wurde eine Eheverbindung angesponnen. Österreich - das ist damals immer nur das heutige Nieder-Österreich - und die Steiermark wurden den Söhnen des Siegers gegeben. Damit waren die alemannischen Grafen zu Herren eines der größten und blühendsten Länderkomplexe aufgestiegen.


Auch nach dem grandiosen Sieg blieb Rudolf der franziskanische König mit dem grauen Wams. Die kleinen Leute mochten ihn, weil er dem Land Frieden gab. Am Rhein und in Thüringen, wo es am schlimmsten stand, ließ er die ritterlichen Räuber hängen.

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