1919 - 1933 1921

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Im März 1921 hatten sich die Sieger darauf geeinigt, dass Deutschland 121 Milliarden Goldmark in 42 Jahresraten zahlen sollte. Binnen vier Tagen sollte zugestimmt werden. Da die Regierung so schnell nicht zustimmem konnte, besetzten die Alliierten Düsseldorf und Duisburg-Ruhrort. Erst 1932 wird man sich auf ein Ende der Reparationszahlungen einigen können. "Deutschland zahlte insgesamt so viel, wie heute (2009; H.D.) der Arbeits- und Sozialminister in eineinhalb Jahren ausgibt, nämlich umgerechnet 180 Milliarden Euro."*


Der Kanzler, der die Reparationsforderung akzeptieren musste, war Josef Wirth . Man erklärte vorsichtshalber, dass man voraussetze, dass man ganz Oberschlesien behalten könne.

Dort hatte der größte Teil der Bevölkerung, auch der polnischen, für den Verbleib bei Deutschland gestimmt. Im Mai 1921 rief der Führer der Polen-Fraktion im preußischen Landtag die Polen zum Aufstand. Deutsche und polnische Freischärler kämpften erbittert um den Wallfahrtsort Annaberg. Trotz der polnischen Niederlage erzwangen die Franzosen im Völkerbund die Abtretung Ostoberschlesiens an Polen. Die Regierung Wirth trat zurück.

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