1945 - 1947 1947

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Am 1. Januar 1947 war die amerikanische mit der britischen Besatzungszone vereinigt worden. Nun lebten drei Fünftel – damals 39 Millionen – der gesamtdeutschen Bevölkerung in der „Bizone“.


Eine große Sorge der grau- und schmalgesichtigen Deutschen war die um die Kriegsgefangenen: 3,8 Millionen in amerikanischer, 3,7 in britischer, eine in französischer und 3,15 in sowjetischer Gefangenschaft. 300.000 wurden anderswo festgehalten. In den 2.779 Lagern der Sowjets starb jeder Dritte. Viele waren schon auf den „Todesmärschen“ in die Lager gestorben. Trotz Hunger mussten sie tierisch schuften. „Hunger hatten wir nur einmal, und das war immer.“ Wer seine Norm mit 125 Prozent übererfüllte, bekam doppelt soviel wie einer, der nur 80 Prozent schaffte. „Kohlsuppe und Brei (Kascha) sind unsere Nahrung“, an Fleisch nur „faulige Ziegenköpfe“ und eingesalzene Innereien. Das Brot war minderwertig und naß, damit es mehr wog. „Heimkehrer“ berichteten, sie hätten Leichen im Schnee liegen sehen, „denen viereckige Stücke aus den Gesäßhälften herausgeschnitten waren.“*


Eine ärztliche Untersuchung beschränkte sich auf die Feststellung der Arbeitstauglichkeit: „Sind die Gesäßmuskeln noch straff“, ist man „für schwere Arbeit tauglich. Haben die Gesäßmuskeln noch Spannung, ist man für leichtere Arbeiten tauglich. Hängen die Gesäßmuskeln wie die Hautlappen an der Kehrseite eines Elefanten, ist man Dystrophiker. Dann hat der Körper mit dem Abbau der Muskeln begonnen.“* „Die Pritschen im dritten Stock konnten nicht mehr benutzt werden, weil wir die Leiter nicht ersteigen konnten. Ein Umdrehen während des Schlafes … war … nicht mehr möglich.“ Die Dystrophiker konnten „keine längeren zusammenhängenden Sätze mehr zustandebringen. ... habe ich mich einmal zwei bis drei Tage lang bemüht, meinen Namen wiederzufinden. ... Schließlich gelang es mir, ... einen Blick auf meine Fieberkurve zu werfen, wo mein Name stand.“*
Es waren nicht nur kriegsgefangene Soldaten, es waren auch die Siebenbürger Sachsen, die Banater Schwaben und andere Deportierte, die in der sibirischen Taiga schuften mussten. Nicht viel besser ging es den Wolgadeutschen, die nach Sibirien und Kasachstan deportiert worden waren. 1950 waren nach sowjetischer Behauptung noch 50.000 bis 60.000 „Kriegsverbrecher“ in der UdSSR. In Wirklichkeit waren sie keine. Die Sowjets hielten die Gefangenen aber fest, um sich das Wohlverhalten der jungen Bundesrepublik zu sichern.


Im April 1946 war die SPD in der Sowjetzone in „Gefangenschaft“ geraten. Ulbricht und Genossen hatten im Gründungsaufruf der KPD „ungehinderte Entfaltung des freien Handels und der privaten Unternehmerinitiative auf der Grundlage des Privateigentums“ versprochen. Sie vermieden sogar das Wort Sozialismus. Der Grund war, dass die KPD die SPD brauchte. Sie wusste, dass sie kaum Rückhalt im Volk hatte, nach der Bekanntschaft mit der Roten Armee noch weniger als zuvor. Deshalb propagierte das Zentralkomitee der KPD im Spätherbst 1945 eine rasche Vereinigung beider Parteien.


Schumacher, der Vorsitzende der West-SPD, wetterte massiv gegen eine Vereinigung. Die antidemokratische Haltung der „rotlackierten Faschisten“ habe 1933 die Nazis an die Macht gebracht. Die KP sei „unlösbar an Russland als nationalen und imperialistischen Staat ... gebunden.“ In der SBZ, der sowjetischen Besatzungszone, wurde die SPD unter das stalinistische Joch gezwungen. Am Rednerpult des Berliner Admiralspalastes „verstieg sich der einst geachtete Sozialdemokrat Grotewohl zu der ... Behauptung: ‚In keiner deutschen Partei lebt wohl die Achtung vor dem Lebensrecht der Menschen heißer und stärker als in der sozialistischen Einheitspartei‘.“ Und der evangelische Landesbischof Minzenheimer wurde gar nicht mehr für voll genommen, nachdem er bei der 10-Jahresfeier der DDR verkündet hatte, ihr Regime sei "eine gnädige Anordnung Gottes."


Von den Genossen verschwanden die, die den Mund aufmachten, in den Sowjet-KZs, und die anderen, die nicht Kommunisten werden wollten, setzten sich ab in den Westen. Die SED, die „Sozialistische Einheitspartei Deutschlands“, war nicht sozialistisch, sie war kommunistisch und sie war auch nicht „Deutschlands“, sondern nur die Partei der Sowjets. Die anderen Parteien gab es nur, um Demokratie vorzutäuschen.


Die Deutschen sahen sich in ihrer Lageeinschätzung bestätigt, dass der Rest Deutschlands geteilt bleiben würde in eine von Amerikanern, Briten und Franzosen besetzte größere West-Hälfte und eine von den Sowjets beherrschte kleinere Ost-Hälfte.


Die Sieger hatten Preußen, das größte Land Deutschlands, aufgelöst, denn "dort liegt der Herd der Pest", so Churchill 1943 vor dem Unterhaus. Preußen nämlich habe die meisten Kriege geführt. Mit dieser Behauptung hatten schon 1918/19 die Sieger Deutschland die alleinige Kriegsschuld aufgezwungen, obwohl jeder wusste, dass schon seit Jahrhunderten zumeist das immer stärker werdende Frankreich die Kriegsfurien auf seine Nachbarn gehetzt hatte. Eine Carnegie-Studie hatte es nochmals bestätigt: "Hiernach hat Frankreich im 17. Jahrhundert 64 Jahre Krieg und 36 Jahre Frieden gehabt; im 18. Jahrhundert 52 Jahre Krieg und 48 Jahre Frieden; im 19. Jahrhundert 32 Jahre Krieg und 68 Jahre Frieden, d.h. in drei Jahrhunderten (bis 1914) 148 Jahre Krieg und 152 Jahre Frieden, also bedeutend mehr Kriegsjahre als jedes andere Volk Europas und der Erde."


In West-Deutschland hatten die Sieger neue Länder geschaffen. In fünf dieser elf Länder stellte 1947 die SPD den Regierungschef. In zehn Ländern koalierte sie mit der CDU oder CSU  oder auch mit kleineren Parteien, die heute vergessen sind. Im bevölkerungsreichsten Land Nordrhein-Westfalen hatte die CDU mit dem noch ernst gemeinten Sozialisierungsprogramm – später von Strauß als „Herz-Jesu-Marxismus“ verspottet – gesiegt. Ministerpräsident wurde ein CDU-Linker, Karl Arnold. Am anderen Ende des Parteienspektrums hatte die KPD 14 Prozent erreicht.


Die SPD war nicht stark genug, um den künftigen Kurs Deutschlands zu bestimmen. Das lag zu einem guten Teil am Vorsitzenden. Kurt Schumachers „... politische Leidenschaft riss mit, stieß aber auch ab.“ In dieser Hinsicht war er der beste Wahlhelfer der CDU. Noch schlimmer als seine persönliche Schärfe war seine Fehleinschätzung der Machtverhältnisse. Noch wurde die Politik von den Besatzungsmächten gemacht. Sie hatten eine Bizonen-Verwaltung eingerichtet, den „Wirtschaftsrat“ in Frankfurt. Dort wurden die Weichen für den Weststaat gestellt. Und gerade dort hielt er ein Engagement der SPD für nicht nötig. „Schumacher hatte die Partei, die sich vorgenommen hatte, die deutsche Politik führend zu gestalten, ins zweite Glied manövriert. Und dort blieb sie – fast zwei Jahrzehnte lang.“


Sein Gegenspieler Adenauer war „ein gewiefter Taktiker, … listig, dröge, rigoros“, ein Politiker eben, wie ihn die Lage erforderte. „Der erste Kanzler der Bundesrepublik ist, ob man ihn mag oder nicht, die alles überragende Zentral- und Vaterfigur Nachkriegsdeutschlands geworden.“ Wenige Tage nach seinem 70. Geburtstag meldete er seinen Führungsanspruch an. Im Januar 1946 lässt er sich zum Vorsitzenden der CDU der britischen Zone wählen. Zwei Wochen danach ist er auch Vorsitzender des CDU-Landesverbandes Rheinland.


Die Beziehungen der Sieger zueinander hatten sich verschlechtert. Der Grund ist der Versuch Stalins, Griechenland in die Hand zu bekommen und durch Druck auf die Türkei Zugang zum Mittelmeer zu gewinnen. Ganz Osteuropa hatte er bereits in seiner Gewalt. Und auch "ganz Deutschland muss unser werden, also sowjetisch, kommunistisch."* Die Taktik dazu lieferte sein Außenminister Molotow: "Wenn es geht, sind wir offensiv, wenn es nicht geht, warten wir ab."* Nun erkennen die Amerikaner endlich, wie sehr sie die Politik Roosevelts in Gefahr gebracht hat. Anfang September 1946 lassen sie ihren Außenminister in der Stuttgarter Oper den Gegenkurs verkünden: „Das amerikanische Volk wünscht dem deutschen Volke die Regierung Deutschlands zurückzugeben. Das amerikanische Volk will dem deutschen Volk helfen, seinen Weg zurückzufinden zu einem ehrenvollen Platz unter den freien und friedliebenden Nationen der Welt.“


Der US-Präsident verkündet im März 1947 seine „Truman-Doktrin“: „Es muss der außenpolitische Grundsatz der Vereinigten Staaten werden, allen Völkern, deren Freiheit ... bedroht ist, unseren Beistand zu leisten.“ Die Ausbreitung des Bolschewismus soll weltweit durch wirtschaftliche Stabilisierung gestoppt werden. Westdeutschland wird man als US-Vorposten gegen die Sowjets wieder hochkommen lassen. Die entstehende Bundesrepublik wird der Nutznießer des „Kalten Krieges“ der beiden Großen werden.
Der neue US-Außenminister Marshall wollte die „Wiederaufrichtung Europas“ mit amerikanischer Hilfe. Moskau verbot den Staaten in seinem Machtbereich die Annahme des Dollarsegens. Stattdessen zwang es seine Satelliten in den von der UdSSR geführten „anti-imperialistischen und demokratischen“ Machtblock, der dem von den USA geführten „imperialistischen, anti-demokratischen“, so die Sowjet-Terminologie, entgegenstand.


Der „Marshallplan“, das „European Recovery Program“ (ERP), war ein äußerst effektives Propagandamittel der USA. Tatsächlich spielten auch massive Wirtschaftsinteressen mit: Wenn die Europäer Geld bekämen, würden sie kaufen. Man würde verdienen, und die Europäer würden dankbar und folgsam sein.


Die ERP-Hilfe für Westdeutschland betrug 1,3 Milliarden Dollar, pro Kopf 27,56 Dollar. Dieses Geld war jedoch kein Geschenk, es handelte sich lediglich um Kredite. Gleichzeitig musste unser Geld in Form von Kohle in die Gegenrichtung verfrachtet werden. Die „Internationale Ruhrbehörde“ bestimmte nämlich, dass ein Viertel der Kohleförderung zu Niedrigpreisen zu exportieren sei. Der fehlende Bedarf musste durch teure Importe gedeckt werden: Deutsche Kohle wurde je Tonne zu 46 Mark verkauft, dafür amerikanische Kohle mit 145 Mark eingekauft.  Der Kredit war bei uns trotzdem bestens angelegt: Westdeutschland erhöhte sein Bruttosozialprodukt von 1948 bis 1951 um satte 95 Prozent. Frankreich, das fast zweieinhalbmal soviel geschenkt, nicht nur geliehen bekam, steigerte seines nur um 45 Prozent, die Briten ihres sogar nur um 22 Prozent.


Am 6. und 7. Juni 1947 tagen die Ministerpräsidenten aller deutschen Länder in München. Die Franzosen hatten ihren Teilnehmern aber jede Festlegung verboten, und auch den Sowjets passte die gesamtdeutsche Veranstaltung nicht. So platzte die Konferenz, noch ehe sie begonnen hatte. Gastgeber Ehard gab zu Protokoll: „Dieser Vorfall bedeutet die Spaltung Deutschlands.“


Deshalb trat schon 20 Tage später der „Wirtschaftsrat“ für die amerikanisch-britische Bizone zusammen. Mit seinen 52 Mitgliedern aus den acht Ländern war er so etwas wie das erste westdeutsche Parlament. Er verwaltete nur Wirtschaft, Finanzen, Ernährung, Post und Verkehr. Die Politik bestimmten dagegen weiterhin die Militärgouverneure. Der Wirtschaftsrat konnte die Verhältnisse nicht wirklich bessern. Das sagte auf einer CSU-Tagung Wirtschafts-Direktor Semler überdeutlich: In der Eisen- und Stahlindustrie habe kein Deutscher etwas zu sagen. Die Briten sollten drei Jahre nach Kriegsende endlich aufhören, „die deutsche Wirtschaft auszuplündern und die besiegten Deutschen für die misslungenen Experimente der Labour-Regierung büßen zu lassen.“ Die Franzosen würden nicht nur ihre Zone auspressen, sie würden auch aus der Bizone Sachwerte ohne Gegenleistung über die Grenze schaffen. Die deutsche Wirtschaft werde noch immer vom Ausland ausgeschlossen. Sie könne nicht hochkommen, weil die Exporterlöse eingefroren würden und die Deutschen ihr Geld nicht bekommen würden, obwohl Devisen nötiger als Brot wären. Auch am Hunger der Deutschen seien die Alliierten schuld. „Man habe ihnen aus USA im wesentlichen Mais und Hühnerfutter geschickt, und die Deutschen müssten dafür auch noch teuer bezahlen. Es sei an der Zeit, dass deutsche Politiker darauf verzichteten, sich dafür auch noch zu bedanken.“


Semler hatte gesagt, was seine Landsleute empfanden. An der Lieferung des „Hühnerfutters“ waren sie jedoch selbst schuld. Als nämlich US-Offiziere deutsche Verwaltungsbeamte gefragt hatten, was sie am dringendsten brauchten, hatten sie geantwortet: „Korn“. Die Amis verstanden „corn“, was bei ihnen Mais heißt. Also schickten sie Mais. Dass diese Hilfe jetzt zu „Hühnerfutter“ abgewertet wurde, verletzte sie.


Nach der Amtsenthebung Semlers wegen seiner „Hühnerfutterrede“ bekam der Wirtschaftsrat als neuen Wirtschaftsdirektor Professor Ludwig Erhard . Er war ein Befürworter der freien Marktwirtschaft. Als bayerischer Wirtschaftsminister hatte er 1946 zurücktreten müssen.


Um die Jahreswende 1947/48 sind die meisten Deutschen noch immer in Existenznot. Die fast ausschließliche Kartoffelernährung hat viele verändert: Die einen sind klapperdürr, die anderen aufgeschwemmt, beide sind schlapp. Die Münchener Kammerspiele schließen, weil acht Schauspieler wegen Unterernährung zusammengebrochen sind. Die Amerikaner haben zwar Lebensmittelzulagen für Künstler – „for artists“ – genehmigt, die Ämter aber darauf nur den Artisten Zulagen gegeben. Auch die Geistesnahrung ist rationiert. Die Papierzuteilung ist in der US-Zone so gering, dass jeder Bewohner nur alle 20 Jahre ein Buch kaufen könnte.


Der durchschnittliche Arbeiter-Wochenlohn von 35 Mark reicht zwar für die wenigen Lebensmittel, die man zugeteilt bekommt, für die Miete und die Straßenbahn-Wochenkarte. Aber für die ganze Woche Arbeit bekommt man nur 5 bis 7 amerikanische Zigaretten. Weil es sich nicht lohnte, zu arbeiten, ließ sich schätzungsweise eine Million nicht einmal arbeitslos schreiben. Einige Tauschgeschäfte auf dem Schwarzmarkt brachten doch viel mehr. Dort hatte die Not  die Preise hochgetrieben. Zudem druckten die Sowjets viele Milliarden Reichsmark, um die bisherigen Vermögen zu entwerten.


Noch immer wollen die Franzosen einen westdeutschen Staat verhindern. Aber sie sind hilfsbedürftig, so dass ihnen die Amerikaner drohen können, die Marshallplanhilfe zu kürzen. Nur so gelingt es, sie auf eine gemeinsame Linie zu bringen: Die französische Besatzungszone soll mit der „Bizone“ zur „Trizone“ vereinigt werden. Aus ihr soll ein Staat werden. Seine Verfassung soll „dazu beitragen, die augenblickliche Teilung Deutschlands wieder aufzuheben.“ Die Sowjets hatten nämlich den Kontrollrat, der Deutschland „als Ganzes“ regieren sollte, gesprengt. Deshalb forcierten die Amerikaner die Gründung des westdeutschen Staates, denn „wenn wir weiterhin endlos reden, könnten wir eines Morgens aufwachen und Hammer und Sichel bereits am Rhein vorfinden.“* Der künftige westdeutsche Staat würde aber nur „Trizonesien“ sein, denn das Besatzungsstatut ließ keine Souveränität zu.


Die Deutschen sangen als Karnevalsschlager „Wir sind die Eingeborenen von Trizonesien“, und CDU-Chef Adenauer nannte das angekündigte „Ruhrstatut“ ein „System der Ausbeutung“, für seine CDU war es die „moderne Form der Annektion“. Tatsächlich sah es die internationale Kontrolle der Ruhrindustrie vor. Überdies sollte es sicherstellen, dass alle Staaten, die am europäischen Wiederaufbauprogramm beteiligt waren, von der Ruhrproduktion profitierten.


Die westdeutschen Länderchefs waren sich einig, dass „alles vermieden werden müsste, was dem zu schaffenden Gebilde den Charakter eines (als endgültig anzusehenden) Staates verleihen würde“ und „was geeignet sein könnte, die Spaltung zwischen West und Ost weiter zu vertiefen.“ Im Jagdschloss Niederwald über Rüdesheim gingen die Ministerpräsidenten in Klausur. Die Standpauke des US-Protektors Clay noch im Ohr, stellten sie ihre Bedenken zurück. Der General hatte sie angeherrscht: „Sie haben mich im Kampf mit den Russen um Berlin und um den Aufbau Westdeutschlands im Stich gelassen. Entweder Sie sind Sympathisanten der Russen, oder Sie haben Angst vor ihnen.“ Um Berlin hatte nämlich ein Kampf begonnen, und es mochte manchem so scheinen wie Willy Brandt , der seine norwegische Uniform ausgezogen hatte und wieder „remigriert“ war, es gehört hatte: „..., dass es unter diesen Umständen zweifelhaft sei, ob Berlin gehalten werden könne.“


Auslöser des amerikanisch-sowjetischen Kräftemessens um Berlin war ein Ereignis, das die Westdeutschen viel stärker beeinflusste als alles andere in diesen Jahren: Die Währungsreform.

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