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Mit seinem Heer zog Heinrich in sein östliches Vorfeld. Er eroberte Brennabor - Brandenburg, den in Seen und Sümpfen liegenden Hauptort der dortigen Slawen. Dann schwenkte er nach Süden, gründete Burg und Stadt Meißen und zog weiter nach Böhmen. Der schon christliche Tschechenherzog Wenzel zog es vor, sich zu unterwerfen. Böhmen wird Lehen des Reiches. Diese Demonstration sollte wohl die Ungarn abschrecken. Doch als Heinrich keinen Tribut mehr zahlte, waren sie hornissengleich wieder da, um ihn sich zu holen. Im März 933 kommt es an der Unstrut zur Schlacht. Heinrich siegt zwar, aber die Ungarn ziehen sich ohne große Verluste zurück, als sie sehen, dass sie diesmal nicht siegen können.


Nun wollte Heinrich nach Rom, “aber von Krankheit ergriffen, unterließ er den Zug”. Er konnte nicht mehr Kaiser werden, der Tod war schneller. Doch zuvor konnte er noch seinen Sohn Otto als Nachfolger anerkennen lassen.

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