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Das gleiche wiederholte sich mit Ungarn. Der Ungarnkönig Waic war Christ geworden. Als Stephan I. wird er Ungarns Nationalheiliger werden. Otto schickte ihm die Schwester des Bayernherzogs als Braut und den Pater Ascherich als Erzbischof für seinen Hauptort Gran, dem späteren Esztergom. Als Geschenk des Kaisers überbrachte er die Stilisierung eines Helms in Gold. Diese Stephanskrone, mit der der Ungarnhäuptling anno 1000 zum christlichen König gekrönt wurde, wird bald zum Nationalheiligtum der “Länder der Staphanskrone”, des späteren Groß-Ungarn. Von diesem Felsen über dem Donauknie ging die Christianisierung und die Zivilisierung des Balkans aus. Byzanz wurde zurückgedrängt. Die römische Kirche, für die der Kaiser mitgehandelt hatte, konnte ihren Einfluss weit nach Osten ausdehnen.

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