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Die Marken Meißen und Lausitz bekam Konrad von Wettin - bei Halle -, der zum Stammvater der sächsischen Fürstenhäuser wurde. Deshalb liegt Sachsen heute an der Saale, während es um 800 an der Weser lag. Die spätere Altmark ging an den Askanier - von einer Burg bei Aschersleben - Albrecht “den Bären”, der dann auch östlich der Elbe Fuß fasst.

Damit steht er kurz vor der Gründung der Mark Brandenburg, er legt die Grundlagen für Brandenburg-Preußen. Auch nach außen hatte der alte Sachsenkaiser das Ansehen des Reiches gemehrt. Beim Hoftag von Merseburg trug ihm der Polenherzog Boleslaw „Schiefmaul“ als Lehensmann das Schwert, und auch der Dänenkönig war sein Vasall. Böhmen wurde im Lehensverband des Reiches gehalten.


Die nächste Königswahl verlief wie die vorhergehende: Auch diesmal kommt der Erbe nicht darauf, dass man ihn nicht wählen könnte. Er ist der Mächtigste: Herzog von Bayern, Herzog von Sachsen, Inhaber vieler anderer Besitzungen in Deutschland, Markgraf der Toskana und Verwalter der Mathilde-Güter. Seine Herrschaft reicht von der Nordsee bis zur Adria. Dieser Welfe Heinrich “der Stolze” sieht nicht, dass die Fürsten nur einen schwachen Kaiser wollen.

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